JENSEITS
Jenseits aller Zeit und Wirklichkeit
gingst Du am Ufer der Unendlichkeit.
Lange Zeit vergeblich winkend, rufend,
kein Laut drang in die Endlichkeit.
Diesseits folgte ich dem Ufer, tastend,
blind und taub dem Rufen, ohne Ziel.
Ich wusste, Du bist dort und rufst nach mir,
ich fühlte Deine körperlose Gegenwart.
In meinem Herzen hörte ich die Töne,
sie lockten, drängten mich zu gehen.
Oft türmten sich vor mir die Hindernisse,
und auch so oft stand ich mir selbst im Weg.
Doch weiter, weiter, nicht das Ziel vergessen,
denn Schritt für Schritt kam ich Dir immer näher.
Ganz müde und erschöpft, fast nur noch stolpernd,
sah ich die Brücke, fast erreichte ich sie nicht.
Nun Fuß vor Fuß gesetzt und quälend langsam,
zögernd noch betrat ich den geweihten Boden.
Dann sah ich Dich, Du kamst mir schon entgegen,
als eine strahlend helle, überirdisch schöne Lichtgestalt.
Wieder vereint, nach langer Zeit der Trennung,
nahmst Du ganz selbstverständlich meine Hand.
Gemeinsam gingen wir den Weg zurück ins Licht,
kein Blick zurück und kein Bedauern, keine Trauer.
Die Ewigkeit, so lange schon vermisst, war mein.
Mein Vater verstarb, nach kurzer, schwerer Krankheit, am 27.08.2011, einen Tag vor seinem 86. Geburtstag.
Warum ich das hier schreibe?
Ich suchte in meinen Aufzeichnungen, um meiner Trauer Ausdruck
zu verleihen und fand das oben stehende Gedicht, geschrieben vor etwa 2 Jahren.
Es beschreibt sehr plastisch, wie mein Vater, der sehr um meine Mutter getrauert hat, die vor fast 16 Jahren starb, auf dem Weg
zu ihr ist und schließlich auch die Wiedervereinigung.
Er starb mit einem Lächeln auf den Lippen.
Jenseits aller Zeit und Wirklichkeit
gingst Du am Ufer der Unendlichkeit.
Lange Zeit vergeblich winkend, rufend,
kein Laut drang in die Endlichkeit.
Diesseits folgte ich dem Ufer, tastend,
blind und taub dem Rufen, ohne Ziel.
Ich wusste, Du bist dort und rufst nach mir,
ich fühlte Deine körperlose Gegenwart.
In meinem Herzen hörte ich die Töne,
sie lockten, drängten mich zu gehen.
Oft türmten sich vor mir die Hindernisse,
und auch so oft stand ich mir selbst im Weg.
Doch weiter, weiter, nicht das Ziel vergessen,
denn Schritt für Schritt kam ich Dir immer näher.
Ganz müde und erschöpft, fast nur noch stolpernd,
sah ich die Brücke, fast erreichte ich sie nicht.
Nun Fuß vor Fuß gesetzt und quälend langsam,
zögernd noch betrat ich den geweihten Boden.
Dann sah ich Dich, Du kamst mir schon entgegen,
als eine strahlend helle, überirdisch schöne Lichtgestalt.
Wieder vereint, nach langer Zeit der Trennung,
nahmst Du ganz selbstverständlich meine Hand.
Gemeinsam gingen wir den Weg zurück ins Licht,
kein Blick zurück und kein Bedauern, keine Trauer.
Die Ewigkeit, so lange schon vermisst, war mein.
Mein Vater verstarb, nach kurzer, schwerer Krankheit, am 27.08.2011, einen Tag vor seinem 86. Geburtstag.
Warum ich das hier schreibe?
Ich suchte in meinen Aufzeichnungen, um meiner Trauer Ausdruck
zu verleihen und fand das oben stehende Gedicht, geschrieben vor etwa 2 Jahren.
Es beschreibt sehr plastisch, wie mein Vater, der sehr um meine Mutter getrauert hat, die vor fast 16 Jahren starb, auf dem Weg
zu ihr ist und schließlich auch die Wiedervereinigung.
Er starb mit einem Lächeln auf den Lippen.