Fleetwood Mac – Then Play On
Die Blue Horizon-Phase war vorbei, die Orientierung am klassischen Blues hatte sich verabschiedet, Fleetwood Mac brach auf zu neuen Welten, jedoch hier zunächst ohne personelle Wechsel.
Zuwachs hatte es mit einem dritten Gitarristen, Danny Kirwan , gegeben.
Es sollte dann auch bei diesem einzigen regulären Album der Band mit 3 Gitarristen bleiben.
Schade, denn gerade Green und Kirwan harmonierten sehr gut miteinander.
Reprise Records waren nun das Label.
Ehrlich gesagt, ich war gerade auf den Bluestrip gekommen und fand diese Scheibe unter diesem Aspekt ziemlich schlecht.
Wo waren meine Macs geblieben???
Egal, zur „Einstimmung“ kaufte ich mir dann dennoch die Single „Rattlesnake Shake b/w Coming your way“.
Es zündete aber nicht sofort, irgendwie kam ich mit der Musik nicht so recht klar.
Aber mittlerweile mag ich diese Musik!
Dieses war nun das Line-up der Band:
Peter Green - vocals, guitar, harmonica
Danny Kirwan - vocals, guitar
John McVie - bass
Mick Fleetwood - drums
Jeremy Spencer –guitar, piano
Angeblich sollen als Gäste noch mitgewirkt haben:
Christine Perfect - piano
Big Walter Horton - harmonica
Nach einigem Hin und Her mit den für die verschiedenen Ausgaben verwendeten Stücken erschien die CD dann letztlich in dieser Zusammenstellung:
1. "Coming Your Way" (Kirwan) – 3:47
2. "Closing My Eyes" (Green) – 4:50
3. "Showbiz Blues" (Green) – 3:50
4. '"My Dream" (Kirwan) – 3:30
5. "Underway" (Green) – 2:51
6. "Oh Well" (Green) – 8:56
7. "Although the Sun Is Shining" (Kirwan) – 2:31
8. "Rattlesnake Shake" (Green) – 3:32
9. "Searching for Madge" (McVie) – 6:56
10. "Fighting for Madge" (Fleetwood) – 2:45 ("Like Crying" giggle still left here)
11. '"When You Say" (Kirwan) – 4:22
12. "Like Crying" (Kirwan) – 2:21
13. "Before the Beginning" (Green) – 3:28
“Oh Well” war ursprünglich gar nicht vorgesehen.
2 Stücke aus einer 68er-Session, die geplant waren, fehlen hier (One Sunny Day und Without you), befinden sich aber auf der „English Rose“.
Zudem, weil Spencer im Gegensatz zu früher mit seinen Elmore James-Adaptionen, etwas zu kurz kam, sollte dann noch eine EP dabei sein mit folgenden Stücken:
Jeremy’s Contribution to Doo Wop - 3:34
Everyday I have the Blues - 4:23
Death Bells - 5:05
(Watch out for yourself) Mr. Jones –3:35
Man of Action – 5:21
Diese kann man heute nachhören auf einer der beiden schönen Doppel-CD-Kollektionen, nämlich “The Vaudeville Years”.
Musikalisch finden wir auf dieser Platte bluesige Töne auf „Show-Biz Blues“ und „Like Crying“, Erinnerungen an „Albatross“ auf „Under way“, eine feine Ballade mit „Closing my eyes“ und rockige Jams auf den „Madge-Stücken“.
Wie eingangs bereits erwähnt, die Blueszeiten waren dabei, neben strukturierten Stücken suchte man hier wohl das Experiment, gejamt wurde, wobei ich dann auch wieder auf die „Vaudeville Years“ verweise, wo das ganze dann ausführlicher dargestellt wird. (Madge Sessions mit 17:21!)
Green/Kirwan/Spencer, ein wahres Traumgespann, was hier auffuhr. Schön, wie sich insbesondere die Gitarren Greens und Spencers ineinander verflechten konnten. So zeugen auch zahlreiche Liveaufnahmen aus jener Zeit von dieser Spannung.
Nun wäre es noch wunderschön, wenn hier endlich einmal eine Wiederveröffentlichung käme, die die nicht so sehr berauschende(eher rauschende) Tonqualität verbessern würde.
Und Bonustracks böten sich jede Menge an. Mindestens eine Doppel-CD sollte das werden!
Noch heute ist mein Lieblingsstück das feine „Coming your way“ mit dem eben erwähnten filigranen Gitarrenspiel.
Neben Green trat hier kompositorisch bereits Kirwan stark in Erscheinung, was sicher auch dazu beitrug, dass die Musik nun in eine andere Richtung gehen sollte.
Aber das ist ein anderes Thema.
Ich verweise auf „Kiln House“!
viewtopic.php?t=4357
Wolfgang
Die Blue Horizon-Phase war vorbei, die Orientierung am klassischen Blues hatte sich verabschiedet, Fleetwood Mac brach auf zu neuen Welten, jedoch hier zunächst ohne personelle Wechsel.
Zuwachs hatte es mit einem dritten Gitarristen, Danny Kirwan , gegeben.
Es sollte dann auch bei diesem einzigen regulären Album der Band mit 3 Gitarristen bleiben.
Schade, denn gerade Green und Kirwan harmonierten sehr gut miteinander.
Reprise Records waren nun das Label.
Ehrlich gesagt, ich war gerade auf den Bluestrip gekommen und fand diese Scheibe unter diesem Aspekt ziemlich schlecht.
Wo waren meine Macs geblieben???
Egal, zur „Einstimmung“ kaufte ich mir dann dennoch die Single „Rattlesnake Shake b/w Coming your way“.
Es zündete aber nicht sofort, irgendwie kam ich mit der Musik nicht so recht klar.
Aber mittlerweile mag ich diese Musik!
Dieses war nun das Line-up der Band:
Peter Green - vocals, guitar, harmonica
Danny Kirwan - vocals, guitar
John McVie - bass
Mick Fleetwood - drums
Jeremy Spencer –guitar, piano
Angeblich sollen als Gäste noch mitgewirkt haben:
Christine Perfect - piano
Big Walter Horton - harmonica
Nach einigem Hin und Her mit den für die verschiedenen Ausgaben verwendeten Stücken erschien die CD dann letztlich in dieser Zusammenstellung:
1. "Coming Your Way" (Kirwan) – 3:47
2. "Closing My Eyes" (Green) – 4:50
3. "Showbiz Blues" (Green) – 3:50
4. '"My Dream" (Kirwan) – 3:30
5. "Underway" (Green) – 2:51
6. "Oh Well" (Green) – 8:56
7. "Although the Sun Is Shining" (Kirwan) – 2:31
8. "Rattlesnake Shake" (Green) – 3:32
9. "Searching for Madge" (McVie) – 6:56
10. "Fighting for Madge" (Fleetwood) – 2:45 ("Like Crying" giggle still left here)
11. '"When You Say" (Kirwan) – 4:22
12. "Like Crying" (Kirwan) – 2:21
13. "Before the Beginning" (Green) – 3:28
“Oh Well” war ursprünglich gar nicht vorgesehen.
2 Stücke aus einer 68er-Session, die geplant waren, fehlen hier (One Sunny Day und Without you), befinden sich aber auf der „English Rose“.
Zudem, weil Spencer im Gegensatz zu früher mit seinen Elmore James-Adaptionen, etwas zu kurz kam, sollte dann noch eine EP dabei sein mit folgenden Stücken:
Jeremy’s Contribution to Doo Wop - 3:34
Everyday I have the Blues - 4:23
Death Bells - 5:05
(Watch out for yourself) Mr. Jones –3:35
Man of Action – 5:21
Diese kann man heute nachhören auf einer der beiden schönen Doppel-CD-Kollektionen, nämlich “The Vaudeville Years”.
Musikalisch finden wir auf dieser Platte bluesige Töne auf „Show-Biz Blues“ und „Like Crying“, Erinnerungen an „Albatross“ auf „Under way“, eine feine Ballade mit „Closing my eyes“ und rockige Jams auf den „Madge-Stücken“.
Wie eingangs bereits erwähnt, die Blueszeiten waren dabei, neben strukturierten Stücken suchte man hier wohl das Experiment, gejamt wurde, wobei ich dann auch wieder auf die „Vaudeville Years“ verweise, wo das ganze dann ausführlicher dargestellt wird. (Madge Sessions mit 17:21!)
Green/Kirwan/Spencer, ein wahres Traumgespann, was hier auffuhr. Schön, wie sich insbesondere die Gitarren Greens und Spencers ineinander verflechten konnten. So zeugen auch zahlreiche Liveaufnahmen aus jener Zeit von dieser Spannung.
Nun wäre es noch wunderschön, wenn hier endlich einmal eine Wiederveröffentlichung käme, die die nicht so sehr berauschende(eher rauschende) Tonqualität verbessern würde.
Und Bonustracks böten sich jede Menge an. Mindestens eine Doppel-CD sollte das werden!
Noch heute ist mein Lieblingsstück das feine „Coming your way“ mit dem eben erwähnten filigranen Gitarrenspiel.
Neben Green trat hier kompositorisch bereits Kirwan stark in Erscheinung, was sicher auch dazu beitrug, dass die Musik nun in eine andere Richtung gehen sollte.
Aber das ist ein anderes Thema.
Ich verweise auf „Kiln House“!
viewtopic.php?t=4357
Wolfgang
