Ginger Baker’s Airforce

Perkussionsgewitter

 
firebyrd
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Ginger Baker’s Airforce

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Gepostet: 03.06.2008 - 14:23 Uhr  ·  #1
Ginger Baker’s Airforce

„Da Da Man“ – damit geht’s los

Baker’s Band entstand aus BLIND FAITH, und er nahm Winwood und Grech mit. Herr Clapton wollte wohl nicht, und das ist wohl auch besser so gewesen...

Baker wollte hier eine Vision realisieren mit einer ganz neuen Richtung, es sollte ein Mix aus R ‚n’ B, aus Jazz, Blues und afrikanischer Musik werden.

Die Voraussetzungen waren bei dieser Besetzung die besten:


Ginger Baker - drums
Graham Bond - alto sax, organ, vocals & piano
Steve Gregory - tenor sax & flute
Bud Beadle - baritone, alto & soprano sax
Ken Craddock - piano, organ, guitar & vocals
Colin Gibson - bass
Neemoi Acquaye - african drums, perc.
Aliki Ashman - vocals
Dianne Stewart - vocals
Rick Grech - bass
Harold McNair - alto sax, flute
Denny Laine - guitar, vocals
Catherina James - vocals
Stevie Winwood - organ & vocals
Chris Wood - flute
Remi Kabaka - percussion
Phil Seamen - drums
Jeanette Jacobs - vocals


Die „alte Jazz/R ‚n’ B-Schiene war vertreten mit alten Kollegen wie Graham Bond oder Harold McNair, Baker’s Mentor, Phil Seamen durfte mitdrummen, Winwood und Denny Laine brachten Pop/Rock-Flair mit und für afrikanische Elemente war auch gesorgt.

Zunächst war die Band verstärkt live unterwegs, und das wohl teileweise sogar mit Erfolg.
Letztlich führte das dazu, dass diese Aufnahmen aus der Royal Albert Hall (Januar 1970) auf 2 LPs gebannt wurden.
Mit gar nicht mal so schlechten Verkaufszahlen kletterte die Veröffentlichung sogar in die Charts.

Wir hören eine bunte Mischung aus Jazz, Jazz-Rock, afrikanischer Musik, etwas R ‚n’ B/Blues-(Rock), dargeboten mit einer dichten Gruppendynamik, wo als Eckpfeiler Perkussion und Bläser stehen, dazu die Orgelbeiträge der Keyboarder.

Winwood hat prägnante Vokal-Beiträge und transportiert dann auch stark mitgestaltend die Atmosphäre des jeweiligen Songs mit. (Early in the morning)

Baker spielt enorm “federnde” Drums, und die übrigen Perkussionisten, allen voran natürlich der Jazzdrummer Seamen, unterstützten diesen herrlich dichten Rhythmusteppich vortrefflich.

„Aiko Biaye“ kommt sehr afrikanisch, toll, und hier kommt natürlich eines der für einige nicht so genehme Schlagzeugsolo Baker’s, das auch auf den Versionen von „Toad“ und „Do what you like“ noch einmal auftaucht.

„Man of constant sorrow“, von Laine gesungen, ist die Liveversion einer auch als Studio-Aufnahme und als Single veröffentlichten Aufnahme, das ist sozusagen der hitparadenfreundliche Song der Platte, wenn man so will...

Manko ist die aus heutiger Sicht die wohl nicht so perfekte Abmischung und Wichtung der Instrumente in der Aufnahme...

Aber : das war schon eine wahre All-Star-Band, die hier auftrat, mit sehr guten Musikern, die sich im Gesamtsound gut zusammenfügten.

Mein Lieblingssong war schon immer „Don’t care“, das swingt so richtig herrlich und hat einen so schön vertrackten Rhythmus....

Hier alle Stücke:


1. Da da Man (McNair ) 7:16
2. Early in the Morning (Traditional ) 11:13
3. Don't Care (Baker, Winwood) 12:32
4. Toad (Baker ) 12:59
5. Aiko Biaye (Kabaka, Osei) 13:00
6. Man of Constant Sorrow (Traditional ) 3:50
7. Do What You Like (Baker, Grech ) 11:47
8. Doin' It (Baker, Grech) 5:26



Fazit:

Für alle, die Baker und sein Schlagzeugspiel oder insbesondere seine Soli nicht mögen – FINGER WEG!
Für die, die ein Album mit besonderer, perkussiv vorgetragener Musik lieben, bietet dieses eine ganze Menge lebendiger Musik, mit einem gelungenen Mix diverser Einflüsse.

Wolfgang
The Return of Brian J.
 
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Re: Ginger Baker’s Airforce

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Gepostet: 03.06.2008 - 14:35 Uhr  ·  #2
Das war wohl auch die bunte Besetzung mit der Ginger damals im Beatclub zu Gast war. Da gab`s als Bonus eine fetzige Bläser Version von "Sunshine Of Your Love".
krautprog
 
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Re: Ginger Baker’s Airforce

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Gepostet: 03.06.2008 - 14:41 Uhr  ·  #3
denke, das war die beste scheibe der airforce, die studioarbeiten waren beiweitem nicht so toll !
Jersch
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Re: Ginger Baker’s Airforce

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Gepostet: 03.06.2008 - 19:38 Uhr  ·  #4
krautprog, dem schliess ich mich an,diese Live-Do-Lp ist sehr gut,aber die Studioaufnahmen sind mir nicht knackig und durchdringend genug,wie diese Art von Musik eigentlich sein sollte!

Vielen Dank Airwolf,für diese Erinnerung,hab Ginger`s Armee schon lange nicht mehr eingelegt!
Tom Cody
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Re: Ginger Baker’s Airforce

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Gepostet: 18.05.2009 - 21:09 Uhr  ·  #5
Ich habe die Airforce damals im Beat-Club gesehen. Ist nicht so mein Ding.
hmc
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Re: Ginger Baker’s Airforce

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Gepostet: 18.05.2009 - 21:12 Uhr  ·  #6
Tom Cody, meines auch nicht.
Tom Cody
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Re: Ginger Baker’s Airforce

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Gepostet: 07.12.2011 - 20:06 Uhr  ·  #7
Hatten wir vor kurzem doch irgendwo... :?
Jersch
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Re: Ginger Baker’s Airforce

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Gepostet: 14.09.2012 - 17:34 Uhr  ·  #8
Schrieb ich doch im Brezelthread "erster Hördurchgang", natürlich kannte ich dieses wunderbare Doppelalbum schon länger, Und hier steht sogar ebenselbe rum!!!

Nennt man das jetzt "Hirngastritis" oder was?

Manchmal erschrickt man vor sich selbst!!!
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