Ginger Baker’s Airforce
„Da Da Man“ – damit geht’s los
Baker’s Band entstand aus BLIND FAITH, und er nahm Winwood und Grech mit. Herr Clapton wollte wohl nicht, und das ist wohl auch besser so gewesen...
Baker wollte hier eine Vision realisieren mit einer ganz neuen Richtung, es sollte ein Mix aus R ‚n’ B, aus Jazz, Blues und afrikanischer Musik werden.
Die Voraussetzungen waren bei dieser Besetzung die besten:
Ginger Baker - drums
Graham Bond - alto sax, organ, vocals & piano
Steve Gregory - tenor sax & flute
Bud Beadle - baritone, alto & soprano sax
Ken Craddock - piano, organ, guitar & vocals
Colin Gibson - bass
Neemoi Acquaye - african drums, perc.
Aliki Ashman - vocals
Dianne Stewart - vocals
Rick Grech - bass
Harold McNair - alto sax, flute
Denny Laine - guitar, vocals
Catherina James - vocals
Stevie Winwood - organ & vocals
Chris Wood - flute
Remi Kabaka - percussion
Phil Seamen - drums
Jeanette Jacobs - vocals
Die „alte Jazz/R ‚n’ B-Schiene war vertreten mit alten Kollegen wie Graham Bond oder Harold McNair, Baker’s Mentor, Phil Seamen durfte mitdrummen, Winwood und Denny Laine brachten Pop/Rock-Flair mit und für afrikanische Elemente war auch gesorgt.
Zunächst war die Band verstärkt live unterwegs, und das wohl teileweise sogar mit Erfolg.
Letztlich führte das dazu, dass diese Aufnahmen aus der Royal Albert Hall (Januar 1970) auf 2 LPs gebannt wurden.
Mit gar nicht mal so schlechten Verkaufszahlen kletterte die Veröffentlichung sogar in die Charts.
Wir hören eine bunte Mischung aus Jazz, Jazz-Rock, afrikanischer Musik, etwas R ‚n’ B/Blues-(Rock), dargeboten mit einer dichten Gruppendynamik, wo als Eckpfeiler Perkussion und Bläser stehen, dazu die Orgelbeiträge der Keyboarder.
Winwood hat prägnante Vokal-Beiträge und transportiert dann auch stark mitgestaltend die Atmosphäre des jeweiligen Songs mit. (Early in the morning)
Baker spielt enorm “federnde” Drums, und die übrigen Perkussionisten, allen voran natürlich der Jazzdrummer Seamen, unterstützten diesen herrlich dichten Rhythmusteppich vortrefflich.
„Aiko Biaye“ kommt sehr afrikanisch, toll, und hier kommt natürlich eines der für einige nicht so genehme Schlagzeugsolo Baker’s, das auch auf den Versionen von „Toad“ und „Do what you like“ noch einmal auftaucht.
„Man of constant sorrow“, von Laine gesungen, ist die Liveversion einer auch als Studio-Aufnahme und als Single veröffentlichten Aufnahme, das ist sozusagen der hitparadenfreundliche Song der Platte, wenn man so will...
Manko ist die aus heutiger Sicht die wohl nicht so perfekte Abmischung und Wichtung der Instrumente in der Aufnahme...
Aber : das war schon eine wahre All-Star-Band, die hier auftrat, mit sehr guten Musikern, die sich im Gesamtsound gut zusammenfügten.
Mein Lieblingssong war schon immer „Don’t care“, das swingt so richtig herrlich und hat einen so schön vertrackten Rhythmus....
Hier alle Stücke:
1. Da da Man (McNair ) 7:16
2. Early in the Morning (Traditional ) 11:13
3. Don't Care (Baker, Winwood) 12:32
4. Toad (Baker ) 12:59
5. Aiko Biaye (Kabaka, Osei) 13:00
6. Man of Constant Sorrow (Traditional ) 3:50
7. Do What You Like (Baker, Grech ) 11:47
8. Doin' It (Baker, Grech) 5:26
Fazit:
Für alle, die Baker und sein Schlagzeugspiel oder insbesondere seine Soli nicht mögen – FINGER WEG!
Für die, die ein Album mit besonderer, perkussiv vorgetragener Musik lieben, bietet dieses eine ganze Menge lebendiger Musik, mit einem gelungenen Mix diverser Einflüsse.
Wolfgang
„Da Da Man“ – damit geht’s los
Baker’s Band entstand aus BLIND FAITH, und er nahm Winwood und Grech mit. Herr Clapton wollte wohl nicht, und das ist wohl auch besser so gewesen...
Baker wollte hier eine Vision realisieren mit einer ganz neuen Richtung, es sollte ein Mix aus R ‚n’ B, aus Jazz, Blues und afrikanischer Musik werden.
Die Voraussetzungen waren bei dieser Besetzung die besten:
Ginger Baker - drums
Graham Bond - alto sax, organ, vocals & piano
Steve Gregory - tenor sax & flute
Bud Beadle - baritone, alto & soprano sax
Ken Craddock - piano, organ, guitar & vocals
Colin Gibson - bass
Neemoi Acquaye - african drums, perc.
Aliki Ashman - vocals
Dianne Stewart - vocals
Rick Grech - bass
Harold McNair - alto sax, flute
Denny Laine - guitar, vocals
Catherina James - vocals
Stevie Winwood - organ & vocals
Chris Wood - flute
Remi Kabaka - percussion
Phil Seamen - drums
Jeanette Jacobs - vocals
Die „alte Jazz/R ‚n’ B-Schiene war vertreten mit alten Kollegen wie Graham Bond oder Harold McNair, Baker’s Mentor, Phil Seamen durfte mitdrummen, Winwood und Denny Laine brachten Pop/Rock-Flair mit und für afrikanische Elemente war auch gesorgt.
Zunächst war die Band verstärkt live unterwegs, und das wohl teileweise sogar mit Erfolg.
Letztlich führte das dazu, dass diese Aufnahmen aus der Royal Albert Hall (Januar 1970) auf 2 LPs gebannt wurden.
Mit gar nicht mal so schlechten Verkaufszahlen kletterte die Veröffentlichung sogar in die Charts.
Wir hören eine bunte Mischung aus Jazz, Jazz-Rock, afrikanischer Musik, etwas R ‚n’ B/Blues-(Rock), dargeboten mit einer dichten Gruppendynamik, wo als Eckpfeiler Perkussion und Bläser stehen, dazu die Orgelbeiträge der Keyboarder.
Winwood hat prägnante Vokal-Beiträge und transportiert dann auch stark mitgestaltend die Atmosphäre des jeweiligen Songs mit. (Early in the morning)
Baker spielt enorm “federnde” Drums, und die übrigen Perkussionisten, allen voran natürlich der Jazzdrummer Seamen, unterstützten diesen herrlich dichten Rhythmusteppich vortrefflich.
„Aiko Biaye“ kommt sehr afrikanisch, toll, und hier kommt natürlich eines der für einige nicht so genehme Schlagzeugsolo Baker’s, das auch auf den Versionen von „Toad“ und „Do what you like“ noch einmal auftaucht.
„Man of constant sorrow“, von Laine gesungen, ist die Liveversion einer auch als Studio-Aufnahme und als Single veröffentlichten Aufnahme, das ist sozusagen der hitparadenfreundliche Song der Platte, wenn man so will...
Manko ist die aus heutiger Sicht die wohl nicht so perfekte Abmischung und Wichtung der Instrumente in der Aufnahme...
Aber : das war schon eine wahre All-Star-Band, die hier auftrat, mit sehr guten Musikern, die sich im Gesamtsound gut zusammenfügten.
Mein Lieblingssong war schon immer „Don’t care“, das swingt so richtig herrlich und hat einen so schön vertrackten Rhythmus....
Hier alle Stücke:
1. Da da Man (McNair ) 7:16
2. Early in the Morning (Traditional ) 11:13
3. Don't Care (Baker, Winwood) 12:32
4. Toad (Baker ) 12:59
5. Aiko Biaye (Kabaka, Osei) 13:00
6. Man of Constant Sorrow (Traditional ) 3:50
7. Do What You Like (Baker, Grech ) 11:47
8. Doin' It (Baker, Grech) 5:26
Fazit:
Für alle, die Baker und sein Schlagzeugspiel oder insbesondere seine Soli nicht mögen – FINGER WEG!
Für die, die ein Album mit besonderer, perkussiv vorgetragener Musik lieben, bietet dieses eine ganze Menge lebendiger Musik, mit einem gelungenen Mix diverser Einflüsse.
Wolfgang