Ekseption - Same
(Nur) Auf diesem Erstling der Holländer erlebt man die Band - verglichen mit den doch eher immer rondovenizianesker werdenden Nachfolgealbum – "noch" als frische und innovative Klassik-Jazz-Rock-Formation.
Charakteristisch waren zwar hier schon die dominanten van der lindeschen Barockkeyboards, aber diese wurden auf dem Debutalbum u.a. durch ianandersoneske Flöten, ein kräftige Baßläufe und komplexe teilweise jazzig- bis rockige Rhythmen derart erfrischend ergänzt, daß die Musik weit weg von WDR4-Kaffeetafel-Lulle teilweise richtig gut groovt, abrockt und progklassisch perlt.
Das einzige Nicht-“Cover”- Stück “Little X Plus" (mit Paulchen-Panther-Vibraphon) und „Dance macabre opus 40“(mit einem halligen Kirchenorgelsolo) sind fast reine Jazzstücke. Progressiver Rock ist mit den herausragenden Stücken "Canvas" (mit einem treibenden Baß) und „Dharma for One" (mit einem tulligen Flöten gespickt mit lebhaften Schlagzeugsoloschnipseln) vertreten. Bei dem wunderschönen Bachstück „Air“ (mit einem schönen Akkustikpiano) haben sie es trotz der Bearbeitung geschafft, diesem weiterhin seine tiefe Seele zu belassen. „Rhapsody in blue“ (mit einem groovenden Bass) ist eine vollendete alternative Version des Originals. Letztendlich gehört „This Here“ (mit einem coolem Groove) für mich zu einem weiterem Höhepunkt dieser abwechslungsreichen reinen Instrumentalplatte .
„The 5th“ (der Single- Gassenhauer), „Sabre dance” (mit atmemberaubender Geschwindigkeit vorgetragen) oder „Ritual firedance“ (mit einem saftigen Hammondsolo) geht schon in die symphonisch- rockige aber auch weichgewaschenere Richtung, in die die Formation später dann immer mehr abdriften wird, sind aber aufgrund ihrer einem Erstling oft eigenen Frische trotzdem würdige Ergänzungen auf diesem Album.
Dieses Album ist leider nie als Einzel-CD wiederveröffentlicht worden, kann jedoch als Teil einer 4er-Album-Doppel-CD (s.a. Anhörlink) „erworben“ werden.
Ekseptionell und very Nice!
Line Up:
· Rob Kruisman: Saxophones, flute, guitar, vocals
· Rick van der Linden: Piano, organ, dulcimer
· Rein van den Broek: Trumpet
· Cor Dekker: Bass guitar
· Peter de Leeuwe: Drums, vocals
· Huib van Kampen: Guitar, tenor sax
Tracks:
1. The 5th (L. von Beethoven) [3:23]
2. Dharma (I. Anderson, C. Bunker) [3:28]
3. Little x plus (Ekseption) [3:31]
4. Sabre dance (A. Khachaturian) [3:46]
5. Air (J.S. Bach) [2:50]
6. Ritual firedance (M. de Falla) [2:15]
7. Rhapsody in blue (G. Gerschwin) [4:00]
8. This here (B. Timmons, J. Hendricks) [4:12]
9. Dance macabre opus 40 (C. Saint-Saens) [2:21]
10. Canvas (B. Bennett) [2:28]
Reinhörlink:
Ekseption – Same (Titel 1 bis 10)
(Nur) Auf diesem Erstling der Holländer erlebt man die Band - verglichen mit den doch eher immer rondovenizianesker werdenden Nachfolgealbum – "noch" als frische und innovative Klassik-Jazz-Rock-Formation.
Charakteristisch waren zwar hier schon die dominanten van der lindeschen Barockkeyboards, aber diese wurden auf dem Debutalbum u.a. durch ianandersoneske Flöten, ein kräftige Baßläufe und komplexe teilweise jazzig- bis rockige Rhythmen derart erfrischend ergänzt, daß die Musik weit weg von WDR4-Kaffeetafel-Lulle teilweise richtig gut groovt, abrockt und progklassisch perlt.
Das einzige Nicht-“Cover”- Stück “Little X Plus" (mit Paulchen-Panther-Vibraphon) und „Dance macabre opus 40“(mit einem halligen Kirchenorgelsolo) sind fast reine Jazzstücke. Progressiver Rock ist mit den herausragenden Stücken "Canvas" (mit einem treibenden Baß) und „Dharma for One" (mit einem tulligen Flöten gespickt mit lebhaften Schlagzeugsoloschnipseln) vertreten. Bei dem wunderschönen Bachstück „Air“ (mit einem schönen Akkustikpiano) haben sie es trotz der Bearbeitung geschafft, diesem weiterhin seine tiefe Seele zu belassen. „Rhapsody in blue“ (mit einem groovenden Bass) ist eine vollendete alternative Version des Originals. Letztendlich gehört „This Here“ (mit einem coolem Groove) für mich zu einem weiterem Höhepunkt dieser abwechslungsreichen reinen Instrumentalplatte .
„The 5th“ (der Single- Gassenhauer), „Sabre dance” (mit atmemberaubender Geschwindigkeit vorgetragen) oder „Ritual firedance“ (mit einem saftigen Hammondsolo) geht schon in die symphonisch- rockige aber auch weichgewaschenere Richtung, in die die Formation später dann immer mehr abdriften wird, sind aber aufgrund ihrer einem Erstling oft eigenen Frische trotzdem würdige Ergänzungen auf diesem Album.
Dieses Album ist leider nie als Einzel-CD wiederveröffentlicht worden, kann jedoch als Teil einer 4er-Album-Doppel-CD (s.a. Anhörlink) „erworben“ werden.
Ekseptionell und very Nice!
Line Up:
· Rob Kruisman: Saxophones, flute, guitar, vocals
· Rick van der Linden: Piano, organ, dulcimer
· Rein van den Broek: Trumpet
· Cor Dekker: Bass guitar
· Peter de Leeuwe: Drums, vocals
· Huib van Kampen: Guitar, tenor sax
Tracks:
1. The 5th (L. von Beethoven) [3:23]
2. Dharma (I. Anderson, C. Bunker) [3:28]
3. Little x plus (Ekseption) [3:31]
4. Sabre dance (A. Khachaturian) [3:46]
5. Air (J.S. Bach) [2:50]
6. Ritual firedance (M. de Falla) [2:15]
7. Rhapsody in blue (G. Gerschwin) [4:00]
8. This here (B. Timmons, J. Hendricks) [4:12]
9. Dance macabre opus 40 (C. Saint-Saens) [2:21]
10. Canvas (B. Bennett) [2:28]
Reinhörlink:
Ekseption – Same (Titel 1 bis 10)
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