The Last Shadow Puppets – The age of the understatement
Das 60’s Revival breitet sich aus.
Zu dieser gerade erschienenen Platte las ich, dass hier Vorlieben für Scott Walker und David Bowie musikalisch umgesetzt werden sollten.
Als Scott Walker-Fan der ersten Stunde Grund genug für mich, hellhörig zu werden.
Doch – Fehlanzeige, wie ich meine!
Denn – das was Scott Walker ausmachte und ausmacht, das sind die unverwechselbare Stimme und die Dramatik, die er erzeugt(e). Davon kann bei den im Vergleich recht farblosen Stimmen der Akteure auf dieser Platte gar keine Rede sein, dann zieht schon eher der Vergleich zu Bowie.
Doch muß ich nun enttäuscht sein?
Nein – muß ich nicht.
Also – Walker und Bowie beiseite und einfach einmal intensiv zugehört.
Da erschließt sich dann sogleich eine andere Welt, eine Zeitreise ist es, die ich angetreten habe.
Da schwirren „alte Gespenster“ vom Merseybeat, den Fortunes über „Days of Pearly Spencer-Anklänge“, Hollies sogar bis hin zu psychedelischen Klängen á la Strawberry Alarm Clock oder gar der Electric Prunes in meinem Kopf herum, mithin eine Bestandsaufnahme einer HOT 100 der 60’s aus den USA.
Doch was für eine Band ist das nun?
Hier die Mitstreiter:
· Alex Turner – vocals, guitar, bass
· Miles Kane – vocals, guitar, bass
· Owen Pallett – als Dirigent des London Metropolitan Orchestra
· James Ford – producer, drums, mixer
Namen, die mir nichts sagen, dabei ist es ein Projekt von Turner und Kane, Turner, Sänger einer Band namens „The Arctic Monkeys“ und Kane, Musiker bei der Liverpooler Formation „Rascals“, beides Bands, deren Namen, aber deren Musik ich bislang noch nicht hörte.
Hier die Titel. alle von „Kane, Turner“:
1. "The Age Of The Understatement" – 3:07
2. "Standing Next To Me" – 2:18
3. "Calm Like You" – 2:26
4. "Separate And Ever Deadly" – 2:38
5. "The Chamber" – 2:37
6. "Only The Truth" – 2:44
7. "My Mistakes Were Made For You" – 3:04
8. "Black Plant" – 3:59
9. "I Don't Like You Anymore" – 3:05
10. "In My Room" – 2:29
11. "The Meeting Place" – 3:55
12. "Time Has Come Again" – 2:22
Die Songs bekommen hier eine orchestrale Aufwertung durch die kraftvolle Streicherunterstützung des London Metropolitan Orchestras und vielleicht wollte man damit auch jener Musik huldigen, die eben genannter Scott Walker damals ausübte.
Dazu die für damals typischen Orgelklänge und twangige Gitarren, die das Bild vervollkommnen.
Für mich klingt das zwar nostalgisch, mit Stücken, von denen man glaubt, sie irgendwie schon einmal gehört zu haben, doch spürt man schon den Geist der Neuzeit., der aus der Produktion klingt.
Gesanglich aus meiner Sicht nicht vom Feinsten, aber durchaus sehr harmonisch und nicht unpassend.
Erfolgreich allemal, erreichte die gleichnamige Single doch Nummer 9 der UK-Charts und das Album erklomm gar die Nummer 1.
Eine neue Supergroup wurde hier gefeiert, doch das ist sie aus meiner Sicht nicht, was bleibt, ist für mich sehr gute Popmusik mit „Immerwiedergernhör-Faktor“ und Erinnerungen an „die gute alte Zeit“.
Wolfgang
Das 60’s Revival breitet sich aus.
Zu dieser gerade erschienenen Platte las ich, dass hier Vorlieben für Scott Walker und David Bowie musikalisch umgesetzt werden sollten.
Als Scott Walker-Fan der ersten Stunde Grund genug für mich, hellhörig zu werden.
Doch – Fehlanzeige, wie ich meine!
Denn – das was Scott Walker ausmachte und ausmacht, das sind die unverwechselbare Stimme und die Dramatik, die er erzeugt(e). Davon kann bei den im Vergleich recht farblosen Stimmen der Akteure auf dieser Platte gar keine Rede sein, dann zieht schon eher der Vergleich zu Bowie.
Doch muß ich nun enttäuscht sein?
Nein – muß ich nicht.
Also – Walker und Bowie beiseite und einfach einmal intensiv zugehört.
Da erschließt sich dann sogleich eine andere Welt, eine Zeitreise ist es, die ich angetreten habe.
Da schwirren „alte Gespenster“ vom Merseybeat, den Fortunes über „Days of Pearly Spencer-Anklänge“, Hollies sogar bis hin zu psychedelischen Klängen á la Strawberry Alarm Clock oder gar der Electric Prunes in meinem Kopf herum, mithin eine Bestandsaufnahme einer HOT 100 der 60’s aus den USA.
Doch was für eine Band ist das nun?
Hier die Mitstreiter:
· Alex Turner – vocals, guitar, bass
· Miles Kane – vocals, guitar, bass
· Owen Pallett – als Dirigent des London Metropolitan Orchestra
· James Ford – producer, drums, mixer
Namen, die mir nichts sagen, dabei ist es ein Projekt von Turner und Kane, Turner, Sänger einer Band namens „The Arctic Monkeys“ und Kane, Musiker bei der Liverpooler Formation „Rascals“, beides Bands, deren Namen, aber deren Musik ich bislang noch nicht hörte.
Hier die Titel. alle von „Kane, Turner“:
1. "The Age Of The Understatement" – 3:07
2. "Standing Next To Me" – 2:18
3. "Calm Like You" – 2:26
4. "Separate And Ever Deadly" – 2:38
5. "The Chamber" – 2:37
6. "Only The Truth" – 2:44
7. "My Mistakes Were Made For You" – 3:04
8. "Black Plant" – 3:59
9. "I Don't Like You Anymore" – 3:05
10. "In My Room" – 2:29
11. "The Meeting Place" – 3:55
12. "Time Has Come Again" – 2:22
Die Songs bekommen hier eine orchestrale Aufwertung durch die kraftvolle Streicherunterstützung des London Metropolitan Orchestras und vielleicht wollte man damit auch jener Musik huldigen, die eben genannter Scott Walker damals ausübte.
Dazu die für damals typischen Orgelklänge und twangige Gitarren, die das Bild vervollkommnen.
Für mich klingt das zwar nostalgisch, mit Stücken, von denen man glaubt, sie irgendwie schon einmal gehört zu haben, doch spürt man schon den Geist der Neuzeit., der aus der Produktion klingt.
Gesanglich aus meiner Sicht nicht vom Feinsten, aber durchaus sehr harmonisch und nicht unpassend.
Erfolgreich allemal, erreichte die gleichnamige Single doch Nummer 9 der UK-Charts und das Album erklomm gar die Nummer 1.
Eine neue Supergroup wurde hier gefeiert, doch das ist sie aus meiner Sicht nicht, was bleibt, ist für mich sehr gute Popmusik mit „Immerwiedergernhör-Faktor“ und Erinnerungen an „die gute alte Zeit“.
Wolfgang