bei uns in Kölle liegen schon die Nerven blank. Eine ganze Stadt zittert und leidet
Hier mal ein Zitat aus dem FC Foum
"Nova ist gegen Hoppenheim wieder dabei, da bin ich mir sicher. Wenn wir Broich diese Sasion nochmal sehen, dann ist er völlig verrückt geworden, aber zuzutrauen wär’s ihm. Für Mitreski kannst Du auch Suazo nehmen, den Unterschied merkst du höchstens anhand der klaffenden Platzwunden an gegnerischen Extremitäten. Was die Sperren angeht: such is life. Wen’s trifft, den trifft’s. Die, die’s trifft, werden wohl eher in Augsburg fehlen.
Ab nächsten Sonntag wird gegen die Top-Teams auch in Müngersdorf gewonnen. Warum? Erstens weil anders nicht geht (Hoppenheim), zweitens weil Mainz einfach schlechter ist (und die blondierte Hansgrinsfernsehschwuchtel mal einen vorn Latz braucht) und drittens weil ich das sage. Das Torverhältnis spielt dann gegenüber den Mainzelmännchen auch keine Rolle mehr.
Dass wir am letzten Spieltag in Lautern spielen dürfen, ist begrüßenswert. Dann gibt’s endlich mal die Gelegenheit, ein für allemal ein paar Dinge geradezurücken. Zum einen fangen wir ab sofort an (wenn wir sie denn jemals wiedersehen), dort zu gewinnen, und zwar immer. Zum anderen eröffnen wir ihnen damit die Möglichkeit, ihren Ligahorizont um eine tiefere Spielklasse zu erweitern. Und last but not least, sollen sie sehen, dass auch wenn Herr Kuntz an noch so vielen Strippen zieht, ein gutes Netzwerk bei der DFL die sportliche Leistung nicht ersetzen kann. Die müssen runter und zwar durch uns. Jeder ehrliche Fußballfan in Deutschland will das, bis auf die paar sprachgestörten Hinterwäldler jenseits der A61. Das ist eine Frage der Ehre.
Neun Punkte aus vier Spielen ist lächerlich. Es gibt zwölf Punkte, die wir holen können, müssen und werden. Wer daran nicht glauben kann, soll es eben lassen.
Eins stimmt. Wir haben einfach zu oft gepatzt diese Saison. Allein deshalb ist es überhaupt noch spannend. Die Gründe dafür waren immer andere, aber wenn man die weggeschmissenen Punkte dieser Saison addiert, wären wir Spitzenreiter. Ohne Zweifel. Nun gut, wir sind es nicht. Aber Patzer der Vergangenheit haben nur dann eine Auswirkung, wenn wir die Sache aus der Hand geben, sprich wenn wir den Herrschaften mit den komischen Dialekten in den kommenden drei Wochen nicht zeigen, wo der Bartel den Most holt. Und genau das wird nicht passieren. Ergo können mir die Patzer der Vergangenheit gestohlen bleiben.
Ein Wort zum Schluss: Angst ist der schlechteste Ratgeber der Welt. Vor allem dann, wenn man sich vergegenwärtigt, welche ungeheure Chance in den nächsten vier Spielen liegt. In solchen Zeiten werden Helden geboren, Legenden finden ihren Ursprung, Männer werden zu Göttern. Jeder einzelne kann durch seine Leistung alles vergessen machen, was uns diese Saison so oft hat verzweifeln lassen. Wir können dem ganzen miesepetrigen, uns alles missgönnenden Fußballdeutschland (einschließlich der querulanten Scheinsportredaktion des KSTA) zeigen, wie es aussehen kann, wenn die großen Bullen pinkeln gehen! Soll sie doch ersticken an ihrer verdammten Missgunst und Nörgelei, die gottverdammte Mischpoke! Niemand wird sie in drei Wochen noch ernst nehmen, alle werden sie zu Kreuze kriechen ob des Fanals, das wir ab Sonntag vom Zaum brechen werden!
Uns stehen jetzt vier Schlachten bevor, nicht weniger. In jeder einzelnen davon steht dieses Team vor der Chance, sich eine ganze Stadt zu Füßen zu legen. Das ist nichts, vor dem man Angst haben muss, das ist etwas, dem man mit Freude entgegensieht! Wer dafür die Nerven nicht hat, wer schlaflos und gebeugt durch diese Zeit geht, der führe sich vor Augen, dass er im Begriff ist einen der größten Momente der Kölner Fußballgeschichte durch weinerliches Gehabe zu entweihen! Wir sind auf dem Weg in eine bessere Zeit, dies ist der Moment in der Geschichte, ab dem alles besser wird, unsere Kinder und Enkel werden uns beneiden, dass sie den Tag nicht miterleben durften, als der Phönix aus der Asche stieg und der Sonne entgegen flog! Die letzten zehn Jahre sind am 18. Mai für alle Zeit vorbei. Noch wenige Wochen, und es werden wieder Kinder zum Segnen am Geißbockheim vorbeigebracht. Wie kann man daran zweifeln? Ich kann es nicht.
Alles im Leben kann schief gehen. Die Frage ist, ob man sich fürchten will oder andere das Fürchten lehrt. Also schlagt die Schwerter gegen die Schilde und nehmt die Brust raus. Bis Freitag war Kindergeburtstag. Ab Sonntag kracht das Leder. Und zwar richtig. "