Eloy von 1973 bis 1998

eine 2. Sicht der Alben.

 
hmc
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Eloy von 1973 bis 1998

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Gepostet: 17.04.2008 - 13:46 Uhr  ·  #1
Eloy von 1973 bis 1998

Alben:

Inside
(1973 - Bornemann, Randow, Stöcker, Wieczorke)

Eloys Karriere begann gegen Ende der 60er Jahre und obwohl sich dabei das Personalkarussel sehr oft drehte und auch der Sound einige Änderungen durchlief, so kann man Eloy doch an einer Konstante festmachen: am Gitarristen und Leadsänger Frank Bornemann, der fast allein für die Musik verantwortlich ist.

Eloy spielten über viele Jahre hinweg bombastischen Space-Progrock der manchmal deutliche Anleihen bei den Pink Floyd der 70er Jahre nimmt. Die Texte sind sehr an der SF- und Fantasy orientiert und die Lieder waren zumeist ausschweifende Kompositionen mit langen keyboard- und gitarrenlastigen Instrumentalteilen.

Diese Charakteristik zeigt sich auch schon bei "Inside", welches das zweite Album von Eloy darstellt. Die Musik läßt spätere Werke bereits erkennen, jedoch fehlte den durchaus ambitionierten Arrangements die instrumentale Vielfalt. So lebt der Sound fast allein von Hammond-Orgel und Gitarre.

Sänger Frank Bornemann erinnert ein wenig an einen jungen Ian Anderson und klingt sehr angenehm. Allein der deutsche Akzent stört manchmal ein wenig.

Hauptwerk auf "Inside" ist das 17-minütige "Land of No Body", das mit überlangen Instrumentalpassagen auf der Hammond-Orgel daherkommt. Es klingt dabei nicht vielseitig genug, obwohl Orgelspieler Wieczorke sein bestes versucht, um die unterschiedlichsten Töne aus der Hammond-Orgel zu entlocken. Es klingt spacig, aber doch ein wenig amateurhaft noch. Bornemanns Gitarre klingt sehr rockig, aber nicht so ausgereift wie in späteren Jahren.

Das Titellied "Inside" ist kompakter geraten und bietet neben der Hammond-Orgel ein längeres flottes Gitarrensolo von Bornemann, das aber nicht sonderlich aufregend wirkt.

"Future City" klingt phasenweise irgendwie nach Jethro Tull zu "Aqualung"-Zeiten.

"Up and down" wirkt zu Beginn ein wenig langweilig, der Gesang ist schleppend und die Melodie ist eher schwach. Etwas später gibt es einen gesprochenen Part, der nicht gerade gut klingt. Der deutsche Akzent macht sich bemerkbar - obwohl es hierfür später noch viel schlimmere Beispiele gab.

Insgesamt betrachtet ist "Inside" ein Album mit durchaus guten Ansätzen. Aber die spärliche Instrumentierung läßt es phasenweise ein wenig zu eintönig klingen. Synthies und Keyboards hatte die Band damals leider nicht. Die spätere Handschrift ist aber schon zu erkennen. Wer Space Rock auf Hammond-Orgel und E-Gitarren Basis mag, der kann an Inside durchaus Gefallen finden.

9/15 Punkte


Oceans
(1977 - Bornemann, Matziol, Rosenthal, Schmidtchen)

Oceans ist für mich eines der besten Eloy-Alben. Es befaßt sich thematisch mit der Atlantis-Sage von Plato und die Musik dazu ist allerbester Space-Prog-Rock.

Es gibt allerdings einige Kleinigkeiten die ein wenig stören. So haben die gesprochenen Passagen einen derart starken Akzent, daß es manchmal dadurch ein wenig lächerlich wirkt. Das "Th" sollte man schon sprechen können, und warum "Disaster" in der Mitte mit einem "Th" ähnlichen Laut ausgesprochen wird, ist mir ebenfalls ein Rätsel...

Warum die Gruppe sich nicht jemanden holte, der Englisch korrekt sprechen oder vorlesen kann, ist mir rätselhaft. Das gleiche Lied, das mit so einer (rein sprachlich bewerteten) Horrorpassage anfängt, hat noch einen anderen Lapsus. "Atlantis' Agony At June 5th - 8498, 13 PM Gregorian Earthtime" bietet zwar eine sehr genaue Zeitangabe für den Untergang von Atlantis. Es scheint dabei aber niemandem aufgefallen zu sein, daß im englischen Sprachgebrauch die Stunden nur von 1 bis 12 gezählt werden, deshalb ja auch der jeweilige Zusatz AM oder PM, so gesehen ist 13 PM ein wenig falsch - zwar richtig gemeint, aber falsch ausgeführt.

Aber genug dieser eher nebensächlichen Dinge. Ich bemerke sie auch nur deshalb, weil ein ansonsten großartiges Album dadurch für mich kleine Flecken erhält, die nicht hätten sein müssen.

Die Musik bietet allerfeinsten Space-Rock, mit tollen Synthiesounds, langen gefühlvollen Gitarrensoli, schönen Melodien und bombastischen Arrangements. Es wird weniger Wert auf einen interessanten Rhyhtmus gelegt wie bei englischen Progrock-Gruppen, Melodie und Synthiesound dominieren eindeutig den Klang von Eloy.

Die Lieder verbreiten eine intensive Atmosphäre dabei - auch der gesprochene Anfang von "Atlantis' Agony...", man darf halt nicht so genau hinhören...

Bornemanns Gesang jedoch ist sehr angenehm (er hat noch die wenigsten Schwierigkeiten in der Band mit der englische Sprache) Dabei klingen Eloy wie eine spacige Science-Fiction Variante von Pink Floyd zu "Shine on you crazy diamond" Zeiten. Weniger rockig als "2112" von Rush z.B. aber dafür mit mehr Bombast und Effekten vorgetragen.

Die Lieder sind alle auf dem gleichen hohen Niveau angesiedelt und zeigen, daß deutsche Bands auch in den 70ern sehr wohl großartige Musik spielen und komponieren konnten.

Wer keyboardlastigen, bombastischen und spacigen Progrock mag, der kann hier getrost blind zugreifen. Bei der Musik vergibt man gerne die manchmal auftretenden sprachlichen Schwächen.

14 Punkte


Silent Cries And Mighty Echoes
(1979 - Bornemann, Matziol, Rosenthal, Schmidtchen)

"Silent Cries..." klingt sehr ähnlich wie "Oceans". Bombastische Sounds, lange Instrumentalpassagen, viele Keyboardsounds und stets ein Gitarrensolo.

Das erste Stück auf dem Album erinnert im ersten Teil sehr stark an "Shine on you crazy diamond" von Pink Floyd, was aber der Musik keinen Abbruch tut. Ich halte "Astral Entrance/Master of Sensation" sogar für das beste Stück auf dem Album. Es bietet Eloy Space-Rock in Reinkultur. Anonsten gibt es nichts zu sagen, was nicht auch schon bei "Oceans" Erwähnung fand. Nur daß diesmal keine ganz so peinlichen Patzer der englischen Sprache vorhanden sind.

Wer spacig angehauchte Musik mit guten Melodien und bombastischen Arrangements mag, wird auch dieses Album sehr gern haben. Es steht "Oceans" in kaum etwas nach.

13 Punkte


Ra
(1988 - Bornemann, Gerlach)

Ra kennzeichnet die dritte Phase bei Eloy. Nachdem die Band gegen Mitte der 80er Jahre ein zweites Mal aufgelöst worden war, tat sich Frank Bornemann mit dem Keyboarder Michael Gerlach zusammen und erweckte Eloy zu neuem Leben. Da Eloy zu dem Zeitpunkt nur aus zwei Mann bestanden, ist die Liste der Gastmusiker auf dem Album entsprechend lang.

Entsprechend dem Zeitgeist der 80er präsentieren sich die eloytypischen Kompositionen im moderneren Soundgewand. Synth-Bass und elektrisches Schlagzeug haben Einzug gehalten. Auch sind die Arrangements sehr gestrafft worden. Es klingt bei weitem nicht mehr so spacig wie in den 70ern. Die Musik ist zwar immer noch sehr keyboardlastig und die Gitarrensoli Bornemanns klingen wie ehedem, aber die elektrische Rhythmussektion verleiht dem ganzen ein 80er-Jahre Feeling.

Die Melodien gefallen mir diesmal nicht sonderlich, so plätschert die Musik für mich mehr dahin und begeistert mich nicht. Und die manchmal sehr künstlich geratenen Keyboards und Drums lassen die Lieder dazu noch recht kalt wirken. Hier und da blitzt der alte Sound noch auf (z.B. bei "Invasion of a Megaforce"), aber leider nur sporadisch.

Eloys Neuanfang mit etwas geradlinigeren Arrangements, die mehr dem üblichen Rockschema folgen, kränkelt an der allzu synthetischen Umsetzung, die wärmer klingenden Keyboards der 70er fehlen fast völlig und ein echtes Schlagzeug leider ebenso. Dadurch hat die Musik viel von ihrem Charme verloren.

9 Punkte


Destination

(1992 - Bornemann, Gerlach)

Der zweite Versuch des Eloyduos bietet zwar ebenfalls mehr synthetisch kalte Sounds und hat kaum noch etwas mit der Musik der 70er zu tun, aber die melodischen Rocksongs im Bombastgewand bieten diesmal gefällige Melodien, die eingängig klingen - wenn auch nicht sonderlich originell.

"Destination" ist somit ein nettes Melodic-Rockalbum mit ein wenig Bombast. Sonderlich herausragen tut es aber nicht. Jedoch hat es keinen einzigen Durchhänger und die Musik hält stets ein gutes Niveau. Wer jedoch Eloy im Stile der 70er erwartet, wird enttäuscht sein. Es bleibt noch anzumerken, daß der ehemalige Bassist von Eloy, Klaus-Peter Matziol, auf zwei Songs als Gastmusiker auftritt.

10 Punkte


The Tides Return Forever
(1994 - Bornemann, Gerlach, Matziol)

Das Album zum 25-jährigen Jubiläum der Band bietet zwar auch wieder eher geradlinigen melodischen Rock, der diesmal aber um einiges besser gelungen ist als auf den beiden vorherigen Alben.

Es macht sich bezahlt, daß mit Matziol wieder ein reinrassiger Bassist in der Band ist und die Drums diesmal nicht elektronisch sind, sondern vom Gastmusiker Nico Barretta gespielt werden. Dadurch klingt einfach die gesamte Rhythmussektion frischer. Zwar nicht sonderlich originell aber durchaus kraftvoll.

Auch die Keyboardsounds klingen bei weitem nicht mehr so synthetisch und gefallen mir diesmal, da sie sich mehr an dem Sound der 70er orientieren. Und mit "Fatal Illusions" gibt es auch ein Lied, das wieder mehr im Stil der 70er-Jahre gespielt wird. Ein typisches "Shine on you crazy diamond"-ähnliches Gitarrenintro von Bornemann und dann setzen recht coole Synthiesounds von Gerlach ein. Das Arrangement danach ist zwar wieder straffer, aber so gut haben Eloy schon lange nicht mehr geklungen wie hier.

Die anderen Stücke bieten dann wieder meist melodischen Rock ("Childhood Memories" ist sogar eine Ballade) und die Musik ist recht ähnlich im Vergleich zu "Destinations", bloß daß die Arrangements diesmal sehr viel besser sind.

"Company of Angels", setzt den Song "Jeanne d'Arc" von "Destination" fort und klingt wieder bombastischer. So wird z.B. im Refrain ein Chor eingesetzt. Ansonsten aber klingt es nach Eloy in den späten 80ern. Das spacige Element ist aus der Musik fast vollkommen verschwunden und die einst großflächigen Kompositionen sind einem eher gewöhnlichen Rocksong-Schema gewichen.

Das wird jedoch auf "The Tides..." mit einigen Variationen gut dargeboten. Aber auch hier gilt, daß es keine Eloy im Stile der 70er zu erwarten gibt.

11 Punkte


Ocean 2 - The Answer
(1998 - Bornemann, Gerlach, Matziol, Schopf)

Die Fortsetzung zum Eloy-Klassiker "Oceans" weckt natürlich gewisse Erwartungen. Wer sich nun aber eine musikalische Weiterführung der auf "Oceans" gezeigten Linie wünscht, der bekommt anderes geboten.

Bornemann und Co. spielen ihre Musik im Stil der späten Eloy. So klingt das Album mehr nach "The Tides Return Forever" denn nach "Oceans".

Das tut dem Album an sich aber natürlich keinen Abbruch. Wer melodischen Rock mit leicht spacigem Touch mag, der wird "Ocean 2" sehr mögen. Die Melodien sind sehr eingängig und die Arrangements wieder etwas schnörkeliger. Die Songs erzeugen eine gute Stimmung dabei, was vor allem auf die Überlänge der meisten Kompositionen zurückzuführen ist. Es bleibt genug Raum, um vom üblichen Rocksong-Schema abzuweichen. Sei es mit dem Einsatz eines Chores, oder den Bornemann-typischen Gitarrensoli, die auch diesmal nicht fehlen und am ehesten noch an glorreiche "Oceans"-Zeiten erinnern. Auch die Keyboardsounds sind, wie schon beim Vorgängeralbum, bei weitem nicht mehr so kalt wie in den späten 80ern und frühen 90ern. Sie orientieren sich mehr an den 70er-Jahren und lassen durchaus ein Gefühl der Vertrautheit aufkommen.

Die einzelnen Lieder bewegen sich auf dem gleichen Niveau und bieten durchgängig gute Musik - lediglich die manchmal etwas zu langen Chorpassagen finde ich auf Dauer ein wenig langweilig. Wer Eloy mit Keyboarder Michael Gerlach mag, der wird "Ocean 2" lieben, wer mit den späten Eloy nicht so viel anfangen kann, der wird bei "Ocean 2" keine Rückkehr zum alten Sound finden. Musikalisch gesehen klingt es mehr wie eine Fortsetzung von Liedern wie "Company of Angels" auf dem Vorgängeralbum.

11 Punkte

T. Otto für den Musikzirkus
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Re: Eloy von 1973 bis 1998

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Gepostet: 17.04.2008 - 18:11 Uhr  ·  #2
Kompliment, hmc. Eine beeindruckende Präsentation. Eloy gehört neben Jane zu meinen Lieblingsbands der Krautrockszene. Ich stimme den Worten eigentlich in allen Punkten zu.
Allerdings würde ich die Punkte etwas anders verteilen. Für mich sind "Inside" und "Floating" die beiden besten Alben der Band. Gerade weil die Musik am Anfang vielleicht noch etwas unfertig und ungeschliffen gewesen ist, mag ich diese Alben. Die Hammond von Wieczorke und die Gitarre von Bornemann sind einfach vom feinsten. Ich habe die Band seinerzeit mehrfach live erlebt und bin immer wieder begeistert nach den Konzerten nach Hause gegangen.
Für "Inside" und "Floating" würde ich je 14 Punkte vergeben.
Die nächsten drei Alben "Power and Passion"; "Dawn" und "Ocean" würden auch noch so zwischen 11-13 Punkten liegen. Danach würde die Bewertung mit zunehmender Zeit stetig abnehmen.
hmc
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Re: Eloy von 1973 bis 1998

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Gepostet: 18.04.2008 - 09:55 Uhr  ·  #3
Tom Cody, oh, Du hast es bereits gefunden.
Hatte dir einen Link hier her im anderen Eloy Thread eingestellt.

Leider fehlt in der Auflistung die "Power and the Passion", die ich grandios finde. Die remastered Ausgabe klingt auch klasse.

Quelle Amazone:
Von "tanjabot"

Die Geschichte des Jungen, der mit den zeitverändernden Drogen seines Vaters experimentiert, könnte auch von heute sein.
Die CD führt uns ins Mittelalter, wo der Held (mit seinem Neuzeitwissen) die Feinde einige Zeit in Schach halten kann.
Aber der Gegner lernt mit, die Gefangenschaft ist übel, aber es gibt einen Ausweg: Zurück in die Zukunft!
Die CD erzählt eine wirklich wunderbare Geschichte, etwas anders als "The Who" mit "Tommy" aber gleichfalls wirklich eindrucksvoll.
Das ist keine CD von der man eine einzelnes Stück empfehlen könnte, aus dem Zusammenhang gerissen, wird das nicht an "Floating" rankommen.
Aber derjenige, der die CD durchhört, wird neben wunderbarem Sound auch eine Zeitreise erleben, die meiner Meinung nach einmalig in der Musikgeschichte ist.
Schade, daß so was heute kaum noch gehört und gespielt wird.
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Re: Eloy von 1973 bis 1998

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Gepostet: 18.04.2008 - 15:48 Uhr  ·  #4
Zitat geschrieben von Tom Cody

Allerdings würde ich die Punkte etwas anders verteilen. Für mich sind "Inside" und "Floating" die beiden besten Alben der Band. Gerade weil die Musik am Anfang vielleicht noch etwas unfertig und ungeschliffen gewesen ist, mag ich diese Alben. Die Hammond von Wieczorke und die Gitarre von Bornemann sind einfach vom feinsten.


Das sehe ich ganz genauso!

Same (12/15)
Inside (14/15)
Floating (15/15)
Power And The Passion (12/15)
Dawn (13/15)
Ocean (12/15)
Live (13/15)
Silent Cries... (8/15)
Plantes (5/15)
Ra (4/15)

Die restlichen Eloy Alben kenne ich nicht. Colours habe ich mir Mal angehört, aber zu einem Kauf hat es nicht gereicht.
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Re: Eloy von 1973 bis 1998

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Gepostet: 18.04.2008 - 17:39 Uhr  ·  #5
Michi, die Punkte würde ich auch so vergeben. Nur bei "Power and the Passion" und "Dawn" würde ich sie drehen. Ansonsten sind wir auf einer Linie.
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Re: Eloy von 1973 bis 1998

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Gepostet: 18.04.2008 - 17:54 Uhr  ·  #6
hmc, danke für den Link.

Bei "Power and the Passion" liegst Du natürlich völlig richtig. Einzelne Stücke kann man hier nicht so bewerten; man muß das Gesamtwerk betrachten. Der Dialog in dem Track "Love over six centuries" würde ich als kult und legendär bezeichnen. Einfach tolle Musik vom Anfang bis zum Ende des Albums.
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Re: Eloy von 1973 bis 1998

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Gepostet: 29.08.2009 - 23:01 Uhr  ·  #7
Eloy plant ein neues Album. Daher diesen Threat mal wieder ins Licht gebracht.
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Re: Eloy von 1973 bis 1998

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Gepostet: 02.07.2010 - 18:19 Uhr  ·  #8
Die neue Scheibe gibts ja mittlerweile seit Dezember.

Hat sie jemand von euch? Mir jedenfalls gefällt die Visionary schon.

Und weil ich vorher in anderem Post gelesen habe, ab der Ocean sei Orgel durch Keyboards ersetzt worden. Naja, die Orgel war schon noch dabei :-)
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Re: Eloy von 1973 bis 1998

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Gepostet: 02.07.2010 - 18:35 Uhr  ·  #9
Zitat geschrieben von SquireLee
Die neue Scheibe gibts ja mittlerweile seit Dezember.

Hat sie jemand von euch? Mir jedenfalls gefällt die Visionary schon.

Und weil ich vorher in anderem Post gelesen habe, ab der Ocean sei Orgel durch Keyboards ersetzt worden. Naja, die Orgel war schon noch dabei :-)


SquireLee, ja, die habe ich mir auch besorgt. Mir gefällt die Visionary ebenfalls. Aber, sie ist im Stile der späteren Eloy- Phase und kommt daher für mich an ihre starken frühen Werke nicht heran.
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Re: Eloy von 1973 bis 1998

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Gepostet: 02.07.2010 - 18:39 Uhr  ·  #10
Zitat
SquireLee, ja, die habe ich mir auch besorgt. Mir gefällt die Visionary ebenfalls. Aber, sie ist im Stile der späteren Eloy- Phase und kommt daher für mich an ihre starken frühen Werke nicht heran.
_________________


Das stimmt auf jeden Fall, die früheren Scheibe bevorzg ich auch ganz klar. Dafür besitzt sie eine Art Lockerheit, die mir gefällt. The Refuge ist richtig klasse.
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Re: Eloy von 1973 bis 1998

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Gepostet: 02.07.2010 - 18:39 Uhr  ·  #11
Ich sags mal so, wenns etwas entspannter sein darf, dann greif ich gern zu den späteren Werken, da kommt mir das Atmosphärische der Songs sehr entgegen.
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Re: Eloy von 1973 bis 1998

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Gepostet: 02.07.2010 - 19:05 Uhr  ·  #12
Und noch eine Ergänzung: ich finde auch kürzere Songs der neueren Alben wie "Child migration" fantastisch. Speziell die Colours ist ein ganz tolles Werk geworden. Der Opener ist zwar sehr stilfremd, aber anschließend gehts so weiter, dass man sich einfach "Eloy-zuhause" fühlt :-)
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Re: Eloy von 1973 bis 1998

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Gepostet: 02.07.2010 - 22:38 Uhr  ·  #13
Zitat geschrieben von SquireLee
Die neue Scheibe gibts ja mittlerweile seit Dezember.

Hat sie jemand von euch? Mir jedenfalls gefällt die Visionary schon.

Und weil ich vorher in anderem Post gelesen habe, ab der Ocean sei Orgel durch Keyboards ersetzt worden. Naja, die Orgel war schon noch dabei :-)


jep, aber eben auch Synthies :-) Mir gefällt die VISIONARY auch ganz gut, ist ein schönes "Alterswerk" geworden, es fehlen imho aber diewirklichen Höhepunkte.

trurl
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Re: Eloy von 1973 bis 1998

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Gepostet: 02.07.2010 - 22:56 Uhr  ·  #14
Hallo zusammen,

vorab: Ich bin auch großer ELoy-Fan, keine Frage! Habe fast alle. Die "Floating" ist spitzenmäßig. Ein häufig verkanntes Werk. Die meisten stürzen sich ja auf die nachfolgenden Alben. Die sind natürlich auch sehr gut "Power..", "Dawn", "Ocean", "Silent ...", "Colours".

Aber "Ra" und "Destination" sind der Tiefpunkt. Da gibt es meiner Meinung nach nichts zu beschönigen.

Die Visionary habe ich noch nicht. Werde ich mir aber selbstredend kurzfristig anschaffen.

Gruß
Holger
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Re: Eloy von 1973 bis 1998

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Gepostet: 03.07.2010 - 07:53 Uhr  ·  #15
Trurl,
Zitat
fehlen imho aber diewirklichen Höhepunkte.


Meiner Meinung nach sind das "Refuge" und "Age of insanity". Die habens mir voll angetan.
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Re: Eloy von 1973 bis 1998

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Gepostet: 03.07.2010 - 10:38 Uhr  ·  #16
Zitat geschrieben von SquireLee
Trurl,
Zitat
fehlen imho aber diewirklichen Höhepunkte.


Meiner Meinung nach sind das "Refuge" und "Age of insanity". Die habens mir voll angetan.


SquireLee, da hast Du in der Tat schon einmal zwei Highlights genannt. Wenn man dann noch aus meiner Sicht "The Challenge" (Time To Turn, Part 2) dazu packt, kommen wir schon auf drei überdurchschnittliche Songs. Eine ordentliche Quote!
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Re: Eloy von 1973 bis 1998

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Gepostet: 03.07.2010 - 14:56 Uhr  ·  #17
Finde die aktuelle Eloy ebenfalls sogar fast "sehr" gut.

Könnte auch gleich nach Time to Turn rausgekommen sein, passt nahtlos in das Konzept.
Kann man ohne schlechtes Gewissen als Qualitätskauf einstufen.

Zu den schlechten Alben kommt bei mir noch Ocean 2 dazu.
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Re: Eloy von 1973 bis 1998

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Gepostet: 03.07.2010 - 16:43 Uhr  ·  #18
xanadu,
Zitat
Finde die aktuelle Eloy ebenfalls sogar fast "sehr" gut.


Rüchtüsch!
:alt:

Seh ich genauso!

Ocean 2 noch nicht gehört. Mir sagt die Ocean selbst nicht zu.
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Re: Eloy von 1973 bis 1998

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Gepostet: 03.04.2011 - 09:02 Uhr  ·  #19
Nehmen wir diesen Thread dann auch noch mit. :8)
hmc
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Re: Eloy von 1973 bis 1998

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Gepostet: 31.08.2016 - 12:09 Uhr  ·  #20
Hoch damit.
Leider finde ich den anderen Eloy Thread nicht mehr, dort wurden noch weitere Alben besprochen.
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Re: Eloy von 1973 bis 1998

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Gepostet: 31.08.2016 - 12:20 Uhr  ·  #21
Einige Alben sind hier noch nicht beschrieben, werden sie noch ergänzt? Das gäbe eine wunderschöne Zusammenstellung für Eloy :)
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Re: Eloy von 1973 bis 1998

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Gepostet: 31.08.2016 - 12:32 Uhr  ·  #22
Zitat geschrieben von MusicalBox

Einige Alben sind hier noch nicht beschrieben, werden sie noch ergänzt? Das gäbe eine wunderschöne Zusammenstellung für Eloy :)


der andere Thread:

hier

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Re: Eloy von 1973 bis 1998

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Gepostet: 31.08.2016 - 12:34 Uhr  ·  #23
Oh super!
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Re: Eloy von 1973 bis 1998

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Gepostet: 31.08.2016 - 14:14 Uhr  ·  #24
Zitat geschrieben von Trurl

Zitat geschrieben von MusicalBox

Einige Alben sind hier noch nicht beschrieben, werden sie noch ergänzt? Das gäbe eine wunderschöne Zusammenstellung für Eloy :)


der andere Thread:

hier

trurl


Vielen Dank :)
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Re: Eloy von 1973 bis 1998

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Gepostet: 17.11.2016 - 17:28 Uhr  ·  #25
danke für die Vorstellung.
Als Fan von Rosenthal und Schmidtchen ist mir die Zeit auch die Liebste.
Es sind natürlich mehr gute Alben zum hervorheben, die man in dieser Epoche hat.

Die Neue deutsche Welle hat vielen Bands zu dieser Zeit sehr zugesetzt.

Frank Bornemann ist ein schwieriger Typ, aber er hat die Musik von Eloy immer aufleben lassen.
Und da waren einige schwierige Zeiten zwischendrin.
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