Eric Johnson – Tones

Rezension

 
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Eric Johnson – Tones

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Gepostet: 13.09.2006 - 14:20 Uhr  ·  #1
Eric Johnson – Tones

Der 1954 geborene texanische Gitarrist ist trotz seiner Virtuosität ein gar nicht einmal so bekannter Musiker.
Sog er doch bereits früh Einflüsse verschiedener Richtungen, von Django Reinhardt über Chet Atkins zu Jimi Hendrix, auf, galt sein Interesse schon früh der Fusion-Szene.

So verwunderte es nicht, dass dieses, sein erstes Album aus 1986, das er für ein großes Label, für REPRISE, aufnahm, auch in dieser Richtung anzusiedeln ist.

Hier etablierte er sich letztlich als außergewöhnlich interessanter Gitarrist und wurde fortan oft in einem Atemzug mit den texanischen Kollegen wie Johnny Winter, Billy Gibbons oder Stevie Ray Vaughan genannt.
Doch blieb er eigentlich ein Geheimtipp. Schade.

Eingespielt grundsätzlich im Trio hören wir auf dieser Platte eine gelungene Mischung aus Rock-Jazz, Rockklängen und etwas R&B.

Hier alle Musiker:


· Eric Johnson - Guitars, Vocals, Piano, Keyboards
· Roscoe Beck - Bass, Six-String Bass
· Tommy Taylor - Drums, Vocals, Percussion
· Stephen Barber - Fairlight CMI, Piano
· Jerry Marotta - Percussion, Vocals
· Jennifer Warnes - Vocals
· David Tickle - Fairlight CMI, Percussion



Hier die Titel:


1. "Soulful Terrain" – 4:15
2. "Friends" – 5:35
3. "Emerald Eyes" (Johnson, Jay Aaron) – 3:22
4. "Off My Mind" – 3:59
5. "Desert Song" – 4:19
6. "Trail of Tears" (Johnson, Carla Olsen, Stephen Barber) – 6:02
7. "Bristol Shore" – 6:39
8. "Zap" – 4:42
9. "Victory" (Johnson, Roscoe Beck, Tommy Taylor) – 6:38



Von 9 Stücken sind 4 instrumental, darunter das einst für einen Grammy nominierte „Zap“.


Ich halte Johnson nicht für einen besonders hervorragenden Sänger, doch das stört das Gesamtbild nicht zwingend, da Hauptmerkmal hier auf die Instrumentierung gerichtet ist.

Und diese hat es schon in sich, zeigt uns Johnson doch hier eindeutig, welch ein großer und abwechslungsreicher Könner er auf seinem Instrument ist und die Gitarre in vielen Spielarten erklingen lässt, z.B. wenn sie auch einmal wie eine Violine klingt.


Sehr interessant auch z.B. das Stück „Bristol shore“, das sehr japanisch klingt. Sehr schön setzt Johnson das hier mit der Gitarre um.

Absolut hörens- und bemerkenswertes Musik!

Wolfgang
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Re: Eric Johnson – Tones

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Gepostet: 24.08.2009 - 13:32 Uhr  ·  #2
...es gibt eine Zeit für....

...und eine Zeit für...

...und eine Zeit für ERIC JOHNSON!

Ab nach oben .... :8)
hmc
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Re: Eric Johnson – Tones

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Gepostet: 24.08.2009 - 13:45 Uhr  ·  #3
Und wieder einmal muss ich schreiben "Nie gehört".
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Re: Eric Johnson – Tones

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Gepostet: 24.08.2009 - 14:52 Uhr  ·  #4
Zitat geschrieben von hmc
Und wieder einmal muss ich schreiben "Nie gehört".



denn man to!
hmc
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Re: Eric Johnson – Tones

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Gepostet: 24.08.2009 - 14:56 Uhr  ·  #5
Zitat geschrieben von firebyrd
Zitat geschrieben von hmc
Und wieder einmal muss ich schreiben "Nie gehört".



denn man to!


Wenn ich mal hochrechne was mich Deine Empfehlung schon gekostet haben, aber das lasse ich besser. :lol:

Danke.
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Re: Eric Johnson – Tones

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Gepostet: 24.11.2019 - 18:12 Uhr  ·  #6
Ich kenne ihn nur wegen seiner Zeit (1968) bei Mariani....
....seine Gitarrenarbeit hat mir sehr gefallen! ^_^
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