Zitat geschrieben von Triskell
Zitat geschrieben von badMoon
Zitat geschrieben von Triskell
Zitat geschrieben von 35 years after
Van Morrison - Enlightenment
Morrison wie ich ihn mag..
Schöne Pladde, allerdings auch die einzige mit der ich mich anfreunden konnte. Hab ich immer in die falschen reingehört? :haeh:
@35yA: wirklich eine tolle Platte. Der Song "In The Days Before Rock'n Roll" ist ja wohl sowas von granatenmäßig...
@Triskell: Morrison hat ja wirklich die unterschiedlichsten Scheiben rausgebracht. Poppig, Rockig, Bluesig, Jazzig, quer durch den Garten. Von daher kann es leicht passieren, mal in die "falsche" gegriffen zu haben.
Wem diese hier gefällt, dem dürfte auch die gefallen:
Avalon Sunset
Bei Amazon digital remastered zum Schleuderpreis von 6,97. Bei diesen beiden Scheiben weiß ich noch immer nicht, welche mir besser gefällt.
Hör ich mal rein. Thanks!
Ja, das stimmt: Morrison Platten sind doch recht unterschiedlich und nicht alle sind wirklich gut; meistens jedoch hörenswert. Aber man muss ja nicht alles haben. Ich habe 13 von ihm. Meine bescheidene Empfehlung resp. meinen Senf noch dazu, queerbet und nicht sortiert:
"Too Long In Exile" mit u.a. Georgie Fame, Candy Dulfer, in "Gloria" mit John Lee Hooker und den beiden, ineinander übergehenden, "granatenmäßigen" Stücken "I'll Take Care Of You" (Instrumental) & "Tell Me What You Want". Zusammen 13:29 lang. Grandios! Von 1993.
"Live At The Grand Opera House Belfast", rec. 1983 in Belfast, ganz klar. U.a mit Pee Wee Ellis und Mark Isham und dem schöne Stück "Rave On John Donne / Rave On Part Two". Natürlich sind die anderen Titel auch schön, hebe aber gerne einzelne hervor.
"..It's Too Late To Stop Now...". 2 CD live recording in Los Angeles und London 1973, digitally remastered. Großer Bahnhof, u.a mit "Listen To the Lion", "Gloria" in flottester Version, "Cyprus Avenue", "I Believe To My Soul" von Ray Charles und "I Just Want To Make Love To You" von Willi Dixon.
Von den mitwirkenden Musikern kenne ich komischerweise nicht einen einzigen, außer dem Meister natürlich.
"Astral Weeks" von 1968 (sic!). Keine Hervorhebungen, sollte man sich komplett anhören und von der Stimmung einfangen lassen. Die "Neuauflage" bzw. Neueinspielung habe ich
noch nicht. Kommt aber sicher noch. (Was soll denn noch alles kommen?)
"Saint Dominic's Preview" von 1972. Hervorzuheben wären hier der Titelsong
"Saint Dominic's Preview" , "Listen To The Lion" in der Originalversion(?) 11:07 und "Almost Independence Day" 10:05.
Alles großes Theater, soulig, bluesig, viel Gebläse, Backgroundmiezen, expressiver Gesang Van Morrisons, z.T. hervorragend in seiner Stottermanie vorgetragen. Also so kurze, abgehackte Worte, ständig wiederholend usw.
Leider habe ich den Mann noch nie live erlebt. Seine Konzerte hier in Berlin bekamen fast regelmäßig schlechteste Kritiken, weil der Mann seinem Namen als großer Grantler alle "Ehre" macht und zuweilen so schlecht drauf ist, dass es selbst dem wohlwollendsten Kritiker schwer fällt, zu übersehen, dass er seine Bandmitglieder anmotzt, runter macht und offensichtlich übel gelaunt ist. Und dann spielt er auch noch im Raumschiff "ICC", für Konzerte wohl denkbar ungeeignet. Na ja, vielleicht klappts noch mal. Er lebt ja wohl noch.
Radiot grüßt! :8)
P.S.: Literatur über Van Morrison gibt es so gut wie gar nicht. Ich habe vor Jahren bei einem Freund in Irland ein Büchlein gefunden
"Idole - zwischen Poesie und Protest"
Essays über John Lennon, Randy Newman,
Van Morrison, Jaques Brel
Erschien (wann?) im Verlag(?) "populäre Kultur". Das Essay über den
Belfast Cowboy ist von Manfred Maurenbrecher und sehr gut geschrieben.
Besteht artistisches Interesse? PN an mich bitte.