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Produzent
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....wie gesagt...die "Raugh and ready" ist m.E. das beste, was ich von ihm bisher vernommen habe...und zwar auch in Ungold Gold...
DJ
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Da Jeff Beck mal wieder aus dem Keller gelassen wurde:

Von Jeff Beck gibt es vier CDs bei mir, weiter wurde der Gitarrero nicht von mir verfolgt. Eine CD noch hatte es auch ins Regal geschafft, jedoch wurde diese wegen Nichtgefallen recht schnell wieder veräußert. Heute bereue ich dies ein wenig, handelte es sich doch um eine Japan-Gold-CD, welche zumindest einen gewissen Sammlerwert besitzen dürfte. Vom Klang her sind sicher die neueren Remaster überlegen, aber was soll‘s, Sammlerwert wäre Sammlerwert.




Es gab sie mal als Longboxausgabe, der Inhalt ist aber identisch.

https://www.discogs.com/Jeff-B…se/2630540

Aus der Reihe habe ich noch die Chicago CD

https://www.discogs.com/Chicag…se/7032164

Der Klang dieser Gold-CD fällt gegenüber neueren Ausgaben aber deutlich ab.

Alles egal, von Jeff Beck gibt es hier

Als Jeff Beck Group
• 1968 Truth
• 1969 Beck-Ola
Solo
• 1976 Wired
• 1977 Jeff Beck with the Jan Hammer Group Live
• 1980 There and Back

Von Zeit zu Zeit laufen die Alben auch mal, aber eher selten. Die 77er "Jeff Beck with the Jan Hammer Group Live" ist dabei die am häufigsten gespielte Scheibe. Bei den anderen Werken habe ich schnell meine Zweifel - gerade lief „Too Much Too Lose“ von der 1980er LP „Wired“ – denn bei solchen Titeln wie dem eben genannten grüble ich schon, worunter dieser einzuordnen wäre. Das klingt mir dann zu banal, kompositorisch zu simpel. Nichts, womit man mich wirklich hinterm Ofen hervorlocken könnte. Allerdings hatte Jeff Beck damals seinen oder einen gewissen Stellenwert als Gitarrist. Aber als DEN Gitarristen oder Komponisten habe ich ihn nie gesehen, vier CDs sind die magere Ausbeute; „truth & beck-ola“ gibt’s hier als Twofer, deshalb also nur vier CDs.

Eine so besetzungsgewaltige wenn nicht sogar überbordende Hommage an Jeff Beck wie auf der hier vorgestellten CD fand nicht mein Interesse, leider.

Reichlich verspätet, aber trotzdem Danke für die Vorstellung!

radiot grüßt! 8)
Toningenieur
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Jeff Beck - Ola la, da scheiden sich ja echt die Geister.
Ich muss zugeben, ein einziges Album von ihm zu haben: Who else. Und das finde ich wirklich entsetzlich...
Vielleicht muss ich mal wieder die alten Sachen hören.
Jeff Beck gehört zweifelsohne mit zu den besten Gitarristen Weltweit. Was mir persönlich an vielen seiner Alben fehlt ist der berühmte rote Faden. Einerseits ist begrüßenswert wenn Flexibilität die Sache spannend hält andererseits nicht zu wissen welchen Schlecker der Herr der sechs Saiten als nächstes macht kann auch ganz verwirrend sein. Alles in allem, ein persönliches Lieblingsalbum von Jeff Beck habe ich nicht, höre aber immer wieder ganz die Live-LP/CD die zusammen mit der Jan Hammer Group aufgenommen wurde, anno 1977 erschienen ist. "Freeway Jam" ist ein ewiger Klassiker!
Produzent
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Zitat geschrieben von Jersch

Um ehrlich zu sein, ich hab noch kein mir zusagendes JEFF BECK-Album gehört! Er ist mir einfach zu langweilig, in seinem Spiel, in seinen Kompositionen...

.... diese Meinung hatte ich bis auf ein paar Titel von Jeff Beck bisher auch...

...vor über 20 Jahren hatte ich mal eine LP von ihnen namens "Rough and Ready"...

... seit der damaligen Umstellungen komplett von LP auf CD ist bis heute hier das Album aus der Erinnerungen verschwunden...

.... und nun habe ich es endlich wiederentdeckt... die Platte strotzt nur so vor Kraft...die Gesangsparts sind voller Energie... und die Kompositionen sind durchweg sehr gelungen...

... zu seiner Ehrenrettung möchte ich nun sagen dass er mit diesem Album es in meiner zumindest Top 100 geschafft hat...

... allen Antibeckern möchte ich empfehlen hier zumindest mal reinzuhören...

...und zwar hier: https://youtu.be/jex9iq7mR6M
Produzent
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Zitat geschrieben von Rabatz
Ich möchte es mal ein wenig ketzerisch formulieren. Jeff Beck ist eine Mischung aus den technischen Fähigkeiten eines Gitarrenroboters aus dem 22. Jh. gepaart mit dem kompositorischen Nutzen eines D. Bohlen :mrgreen: Für mich klingt Beck immer nach emotionsloser Industriemusik.


das irritiert mich jetzt, bin ich jetzt auch ein Roboter, weil ich diese emotionslosen Emotionen fühlen kann??? 😉

OBACHT - da machen wir doch gleich einen neuen Thread auf, das ist interessant.....(wir diskutieren über, dort mal schauen!)
Toningenieur
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Ich möchte es mal ein wenig ketzerisch formulieren. Jeff Beck ist eine Mischung aus den technischen Fähigkeiten eines Gitarrenroboters aus dem 22. Jh. gepaart mit dem kompositorischen Nutzen eines D. Bohlen :mrgreen: Für mich klingt Beck immer nach emotionsloser Industriemusik.
Toningenieur
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Um ehrlich zu sein, ich hab noch kein mir zusagendes JEFF BECK-Album gehört! Er ist mir einfach zu langweilig, in seinem Spiel, in seinen Kompositionen und die Cover setzt er auch nicht annähernd spektakulär um, wie man es eigentlich erwartet!

Somit werde ich mir dieses Tribut-Album erst gar nicht anhören!
Toningenieur
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Zitat geschrieben von firebyrd
Mir persönlich gefällt jedoch im direkten Vergleich folgendes Projekt wesentlich besser, weil es professioneller, innovativer und lebendiger - 'elastischer' wirkt:
Freeway Jam - To Beck And Back.
Mit Musikern wie Eric Johnson, John Scofield, Mike Stern, Warren Haynes, Steve Morse, Simon Phillips, Vinnie Colaiuta u.a. eingespielt.



da bin ich doch mal unverschämt und frag gleich mal die nächste Rezi an :oops:
Produzent
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El Becko - A Jeff Beck Salute


Vielleicht nicht nur für mich: Einer der wichtigsten Gitarristen der Musikszene war/ist Jeff Beck.

Leider auch jemand, der nicht den Erfolg hat(te) wie viele seiner Altersgenossen. Vielleicht liegt es daran, dass sich Beck nie so richtig 'einordnen' ließ, vielleicht war er auch von seiner jeweiligen musikalischen Ausrichtung zu 'unbequem' für Mainstream-orientierte Käuferscharen. (?)

Wie auch immer - von seiner Zeit als Sessionmusiker, über die Tridents, die Yardbirds, die er immerhin für etwa 18 Monate in ihrem Sound prägend beeinflussen konnte, und sein anschließendes Solowerk, mit dem er bis heute immer wieder für Überraschungen sorgen konnte, ob er nun Blues Rock-orientiert tätig wurde, sich dem Jazz Rock widmete oder sich in den 90ern neuen Klängen nicht verschloss, galt/gilt er stets als innovativer Musiker, der in der Tat musikalisch schwierig einzuordnen ist.
Aber das ist wohl das 'Schicksal' solcher Gitarristen (bestes Beispiel der von mir immer wieder gern genannte großartige Danny Gatton), dass sie nicht so dem Massengeschmack gerecht werden und in ihrer Popularität eigentlich schlechteren Gitarristen hinterher hinken.

Ein gar schwieriges Unterfangen also, diesem 'guitar hero' mit einer Widmung gerecht zu werden.

Hier wurde es versucht: 15 Gitarristen spielen auf 13 Stücken Jeff Beck; darunter sind bekannte und weniger bekannte. Näheres hierzu im Track-Listing.
Gleich vorab: Der Vielse(a)itigkeit Becks wird man m.E. hier nicht vollends gerecht, dazu ist der Gesamteindruck relativ einheitlich rockig - Musik für Rockmusik-Begeisterte also in erster Linie.
Vielleicht liegt es auch daran, dass dieses Projekt unter der Federführung des Gitarristen Brian Tarquin entstand.

Dennoch gibt es neben einigen relativ nah am Original klebenden Stücken auch Ausnahmen, die vereinzelten Tracks eine Art Frischzellenkur verpassen. Das sind mir selbst dann auch die liebsten der Platte.
Nämlich "Scatterbrain", hier interpretiert von Steve Bingham an der Violine und nicht an der Gitarre, mit feinen akustischen Elementen und einem Latino-Touch im später einsetzenden Beat.
Oder "You Never Know / Nadia" mit akustischen Gitarren, halbwegs im Flamenco-Stil (POM).
"Where Were You" verzaubert mit indischem Flair und viel viel Harmonie, wie man sie auch von Beck selbst kennt, wäre mein Lieblingsstück der Platte mit etwas mehr Länge.
So aber ist es das im Original mit dem Gesang von Rod Stewart eingespielte "People Get Ready", wobei Doug Doppler den Gesangspart sehr stimmig übernimmt und mit viel Seele spielt. Well done!
Ansonsten werden bekannte Themen aber auch nur angerissen, bis die Stücke dann doch nach und nach einen eigenen Stempel des jeweiligen Interpreten verpasst bekommen. Und das ist auch gut, denn so ist unter dem Strich doch noch eine abwechslungsreiche Platte entstanden.

So wird es von den Musikern auch weitestgehend vollbracht, ihren eigenen persönlichen Stil mit einzubringen, wenn auch nicht beim ersten Höreindruck sofort nachvollziehbar (30-Sekunden-Streams sind hier wenig hilfreich!).

Ein Beispiel ist "Blue Wind", das zwar grundsätzlich nah am Original angesiedelt ist, was in dieser Hinsicht erst einmal recht langweilig wirkt, doch die Gitarristen (Sheehan, Tarquin, Doppler) bringen ihre eigenen Ambitionen in die Soli ein, obwohl mir gerade hier klar wird, warum ich Beck und nicht kühle Technik, wie sie mir hier entgegenweht, bevorzuge. Dennoch ein gut gemachtes Cover, das schön abrockt.
Hinzu kommt, dass mir die Begleitmusiker nicht unbedingt zusagen. Mit etwas mehr Engagement hätten sie mehr daraus machen können!

Schwachpunkte aus meiner Sicht: Die Stücke "Big Block", das mir zu sehr 'rumpelt', "The Pump", das hausbacken klingt, "Star Cycle", wo ich mir Beck so richtig herbeisehne - diese Version ist sehr dumpf in ihrer Atmosphäre, "Plynth Water Down The Drain", eines meiner Lieblingsstücke des frühen Beck, hier wird es ganz einfach lieblos 'runtergerappelt'.

Fazit: Keine schlechte Platte, sondern ein handwerklich und weitestgehend originell gestaltetes Tribut an Beck.

Mir persönlich gefällt jedoch im direkten Vergleich folgendes Projekt wesentlich besser, weil es professioneller, innovativer und lebendiger - 'elastischer' wirkt:

Freeway Jam - To Beck And Back. Mit Musikern wie Eric Johnson, John Scofield, Mike Stern, Warren Haynes, Steve Morse, Simon Phillips, Vinnie Colaiuta u.a. eingespielt.

Die Musiker, wenn nicht bereits genannt:


John Macaluso (drums - tr1)
Chris Ingram (bass, Rhodes - tr1, keys - tr5,8)
Robi Parolin (drums - tr2)
Peter Mollica (bass - tr2)
Doug Doppler (drums, bass - tr3)
Howart Hart (drums loops - tr4)
Billy Sheehan (bass - tr5)
Greg Morro (drums - tr5,9
Phil Toms (double-bass - tr6)
Stephen Pugh (djembe - tr6)
Chris Mahoney (bass, synths, programming - tr7)
Chris Cubeta (drums - tr7)
George Hook (drums - tr8)
Randy Coven (bass - tr8)
Martin Winch (keys, drum programming - tr9)
Nate Van Fleet (drums - tr10)
Andrew Crawford (vocals, percussion - tr11)
Chris Saas (bass - tr12)
Nick Vara (drums - tr12)
Steve Nooke (bass, keys, programming - tr13)

Und hier die Titel:

01:You Know What I Mean (Hal Lindes, Brian Tarquin)
02:Big Block (James Ryan)
03:People Get Ready (Doug Doppler)
04:Pump (Howard Hart)
05:Blue Wind (Doug Doppler, Billy Sheehan, Brian Tarquin)
06:Scatterbrain (Steve Bingham, violin)
07:Star Cycle (Chris Mahoney)
08:Play With Me (Randy Coven, Brian Tarquin)
09:Two Rivers (Martin Winch)
10:Plynth Water Down The Drain (Larry Van Fleet)
11:You Never Know / Nadia (POM)
12:Led Boots (Greg Rapaport)
13:Where Were You (Steve Booke)

Wolfgang

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